Dienstag, 11. Oktober 2011

Werksbesichtigung bei EKSJÖHUS

Man, war das aufregend!!! Ein riesiges Werk, unglaublich große Holzlager und ein sehr netter Empfang prägten unseren Montag. Die beiden Herren, die uns im Werk herum führten, waren wirklich ausgesprochen nett. Was uns beiden besonders auffiel, war das großartige, gute Betriebsklima, das ich in dieser Form hier noch nie erlebt habe. Z. B. gibt es dort jeden Morgen ein gemeinsames Frühstück, bei dem alle zusammen kommen - inkl. Chef. Es gibt Kaffee, Tee und Brötchen und die Stimmung ist sehr entspannt. Wir waren eingeladen, uns dazu zu setzen.

Eksjöhus baut im Jahr ca. 400 Häuser in diesem Werk, sämtliche Bäume kommen aus nachhaltiger Forstwirtschaft und werden in einem Umkreis von max. 100 KM gefällt. Für jeden gefällten Baum wird ein neuer gepflanzt. Außerdem wird sehr darauf geachtet, dass nahezu kein Abfall entsteht - alles wird verwendet - auch die Sägespäne, die im eigenen Heizkraftwerk verbrannt werden.

Im Folgenden zeige ich einige wenige der vielen Bilder, die ich dort gemacht habe, um einen kleinen Eindruck zu vermitteln:

Angefangen hat unsere Tour mit einem Rundgang durch das Sägewerk:












Nach dem Sägewerk ging es in das Hausbauwerk. Bis wir dort waren hatte uns niemand verraten, ob wir unser Haus dort sehen werden. Zunächst waren wir in einer kleineren Werkstatt, wo Einzelanfertigungen gemacht werden. Dort sahen wir dann das erste Mal Teile für unser Haus (immer an der Nummer zu erkennen). Hier unsere Balkon- und Verandageländer. Der Mitarbeiter war gerade dabei, unsere Giebelkreuze anzufertigen:





Dann sahen wir zum ersten Mal einen Teil unserer Fenster! Sie werden in Holsrahmen gepresst, die dann mit den Holzrahmen, Dämmung, Folie und Spanplatten zu Wänden zusammen gesetzt werden. (Der Fensterstapel ist für uns, die gezeigte Wand für ein anderes Haus):










Nachdem die Innenseite fertig ist, wird die Wand gewendet und die Außenseite wird verkleidet (die Metallnupsis dienen der Mäuseabwehr):







Dann sahen wir eine unserer Terrassentüren. Danach den Erkergiebel über der Haustür und einen der großen Seitengiebel auf dem Wagen und einen in der Produktion. Ein total tolles Gefühl! Das eigene Haus anzufassen, es das erste Mal sehen, ist ein ganz unbeschreiblich schönes Gefühl!!!







Die letzte Station war dann die Halle, in der die fertigen Teile auf die LKW verladen werden. Hier stand schon unser Küchenerker, die Geschossdecke und ein großer Stapel Rigibsplatten.






So, das war mein 'kleiner' Bericht. Jetzt kümmere ich mich wieder um meine Gesundheit. Leider habe ich mir eine fette Bronchitis eingefangen und bin krank geschrieben. Hoffentlich bin ich nächste Woche wieder fit, wenn das Haus kommt. Drückt mir die Daumen ...

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